Die Tilse GmbH hat ihre Produktion signifikant erweitert. Das Deutsche Yachten-Mitglied, Lieferant von hochwertigstem Yacht-Glas, setzt zudem auf Nachhaltigkeit. 

Mehr und mehr Glasflächen und möglichst große, bodentiefe Scheiben – in den letzten Jahren ist dieser Trend aus dem Hochbau auch auf die Yachting-Branche übergegangen. Qualitativ hochwertige Glaskonstruktionen waren noch nie so gefragt wie heute. 

Die TILSE GmbH, Spezialist für Yachtverglasungen, hat in mehr als 30 Jahren an über 300 verschiedenen Superyacht-Projekten mitgewirkt; zuletzt war das Unternehmen und Mitglied der Arbeitsgruppe Deutsche Yachten am Bau der 94 Meter langen Feadship VIVA und an der 45 Meter langen PATH von Baltic Yachts beteiligt, die beide auf der Monaco Yacht Show 2021 ausgestellt wurden. 

Um der stetig wachsenden Nachfrage am Markt gerecht zu werden, hat TILSE jüngst seine Produktionskapazität verdoppelt. Neue Glasbiegeöfen, große Maschinen mit CNC-Steuerungstechnik und modernste chemische Härtungsverfahren versetzen TILSE in die Lage, individuelle Glasscheiben von bis zu sechs Metern Länge fertigen zu können. Dadurch können nun noch aufwändigere und komplexere Glasdesigns an Bord ermöglicht werden. 

„Der Bedarf an individuellen und qualitativ hochwertigen Glaskonstruktionen im Superyachtsektor ist zurzeit unglaublich hoch“, kommentiert Claus-Ehlert Meyer, Geschäftsführer der Arbeitsgruppe Deutsche Yachten. „Es werden kaum noch Yachten geplant, in denen keine großflächigen Gläser verbaut sind. Das ist ein Trend, der so schnell auch nicht verschwinden wird. TILSE hat sich den perfekten Zeitpunkt ausgesucht, um die Produktion anzukurbeln.“ 

Eine zentrale Rolle für die Produktqualität spielt ein eigens von TILSE entwickeltes Spezial-Klebeharz. Dieses Material ermöglicht einen delaminationsfreien Glasverbund und garantiert maximale Sicherheit über den größten Temperaturbereich von -40 bis über 100 Grad Celsius. 

Doch nicht nur die Fertigung geschieht bei TILSE komplett inhouse: Mit der Erweiterung der Produktionskapazität baut die Glasmanufaktur auch das Full-Service-Angebot aus. Die „TILSE“-Experience bedeutet, dass jeder Teilprozess von den ersten Gesprächen über mögliche Projekte über die Klärung der technischen Möglichkeiten mit der Klassifikationsgesellschaft bis hin zur Produktion und Installation von TILSE-Mitarbeitern durchgeführt wird. „Die Kunden sollen wissen, dass wir bei den Rohstoffen die beste Auswahl treffen, um jegliche optische Beeinträchtigung zu vermeiden. Der gesamte Produktionsprozess ist auf maximale Qualität ausgelegt, was zu höheren Kosten führt. Das Endergebnis ist jedoch viel besser als das Standardglas auf dem Markt“, erklärt Henning von der Thüsen, Geschäftsführer von TILSE. 

Auch in Sachen Nachhaltigkeit hat der Yachtverglaser aufgestockt. Neben rund 1400 Quadratmetern Solarzellen auf dem Dach der Produktionshalle, die eine autarke Energieversorgung ermöglichen, verfügt TILSE seit kurzem auch über einen E-Transporter, der in besonderem Maße zukunftsorientiert eingesetzt wird; nämlich als Shuttlebus, um die Auszubildenden der Firma zum Firmengelände und wieder zurück zu bringen. „Auszubildende sind die Zukunft unseres Handwerks“, sagt von der Thüsen, „indem wir für ein angenehmeres Arbeitsumfeld sorgen, investieren wir in die Zukunft unseres Unternehmens.“ 

Die Erweiterung der TILSE-Anlagen und die 30-jährige Erfahrung in der Herstellung von hochwertigem Glas für Yachten untermauern die Position des Unternehmens als echter Experte auf diesem Gebiet. 

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